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Vom Kleinunternehmen zum 15-fachen Oscarpreisträger
 
Als digitales 2D- und 3D-Programm gehört Inventor zur Produktpalette des börsennotierten US-amerikanischen Software-Unternehmens Autodesk. Am 26. April 1982 von John Walker im kalifornischen Sausalito gegründet, bestand die junge Firma aus 16 Mitarbeitern. Zu Beginn noch in der CAD-Branche belächelt, machte sich diese kleine Unternehmergruppe die moderne 2D-Technologie der 80er Jahre zu Nutze und revolutionierte mit der Einführung des grafischen Zeichnungseditors AutoCAD die Konstruktionswelt.
 
Es folgten erste europäische Niederlassungen in München und im schweizerischen Neuenburg im Jahr 1991. Mit einer verstärkten Portierung und Fokussierung auf Windows entwickelte sich Autodesk im Folgejahr zum weltweit größten CAD-Softwarehersteller. Nach der Übernahme von Micro Engineering Solutions (MES) folgte der Einstieg in die mathematisch definierte Flächenmodellierung. Zur selben Zeit verließ Gründer John Walker mit einem Aktienpaket in Höhe von 45 Mio.US-Dollar seine eigene Software-Firma. Der Entwicklung von Autodesk sollte sein Ausstieg nicht schaden. Der Ausbau des Bereichs Maschinenbau und Übernahmen von diversen Softwareunternehmen waren das Ergebnis der Autodesk-Erfolgsstory.
 
Heute bietet die Firma mit ihren weltweit rund 6600 Mitarbeitern und mehr als 80 Produkten über zehn Millionen Anwendern auf der ganzen Welt ein breites Spektrum an Angeboten für Konstruktion, Planung und Design an. Nicht zu vergessen sind die letzten 15 Oscar-Preisträger in der Kategorie für beste visuelle Effekte, die dank der Software von Autodesk die begehrte Filmtrophäe aus Hollywood gewinnen konnten.

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