Model Based Systems Engineering
 
Im Zeitalter der Digitalisierung stehen viele Firmen stetig wachsenden Herausforderungen wie beispielsweise kurzen Produktionszeiten oder hohen Qualitätsanforderungen gegenüber, wodurch vor allem der Industriemarkt verstärkt auf komplexe Systeme angewiesen ist. So fällt bei Unternehmen immer wieder die Bezeichnung MBSE im Zusammenhang mit Modellierung oder Konstruktion.
 
Die Abkürzung MBSE steht für Model Based Systems Engineering und besteht aus den Begriffen ‚modellbasiert‘ sowie ‚Systems Engineering‘. ‚Modellbasiert‘ bedeutet, dass Modelle für den jeweiligen Bereich relevant, aber nicht ausschließlich notwendig sind. Mit ‚Systems Engineering‘ ist ein interdisziplinärer Ansatz gemeint, um komplexe technische Systeme in großen Projekten zu entwickeln und zu realisieren. Dabei wird das ‚Systems Engineering‘ vor allem für die Bereiche Logistik und Koordination benötigt, um Problemen bei der Abwicklung von Projekten vorzubeugen.
 
Wie in der Realität üblich soll ein Modell eine relevante Wirklichkeit abbilden. Daraus ergibt sich die Möglichkeit durch das abstrakte Objekt Analysen durchzuführen und bei Bedarf Optimierungen vorzunehmen. Auf diese Weise kann das bereits etablierte Herangehen mit strikten visuellen Modellierungstechniken verknüpft werden. Hierzu müssen beim Einsatz von MBSE Anforderungen modelliert werden. Diese können wahlweise modelliert oder traditionell schriftlich festgehalten werden.
 
Trotz fortschreitenden technischen Fortschritt besteht immer noch ein hoher Bedarf an geeigneten IT-Lösungen für funktionale Beschreibung und Auslegung von Systemarchitekturen. Mit dem Ansatz des MBSE könnte sich eine integrative Methode bewähren und eine Brücke zwischen den verschiedenen Aufgabenbereichen der jeweiligen Ingenieure bilden.

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