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Social Collaboration – Vernetzte Zusammenarbeit als Zukunftsmodell?
 
Ob Facebook, Twitter, YouTube oder Xing – Arbeitsprozesse nach den Prinzipien sozialer Netzwerke kommen bei vielen Unternehmen zunehmend in Mode. In der Folge sehen sich Firmen gerne als ‚Social Company‘ und machen sich die Vorzüge der Social Collaboration zu eigen. Allerdings darf dieser Arbeitsablauf keinesfalls eingleisig auf technischer Ebene erfolgen. Denn technische Implementierung allein kann die Voraussetzungen der Social Collaboration nicht erfüllen.
 
Der Begriff Social Collaboration steht für die vernetzte Zusammenarbeit von Menschen in Projekten oder Gruppen entlang der Wertschöpfungskette, welche durch die Nutzung moderner Technologien möglich wird. Dabei spielen nicht nur rein technische Themen wie die Anwendung spezifischer Kommunikationskanäle eine Rolle. Immer stärker in den Vordergrund drängt sich der Gedanke eines Ablaufs, der eine soziokulturelle Entwicklung des Kommunikationsverhaltens und die Arbeitsweise der Gruppenmitglieder bei gemeinsamen Projekten umfasst. Mit dem gezielten Einsatz etablierter Tools sollen Innovationsprozesse beschleunigt und Kommunikation vorangetrieben werden.
 
Entstanden ist dieser Gedanke in der Fülle von Maßnahmen zur digitalisierten Zusammenarbeit zeitlich und räumlich getrennter Gruppen. Dabei können E-Learning Plattformen wie beispielsweise Moodle als Vorreiter einer Social Collaboration gesehen werden, da diese viele verschiedene Lernwerkzeuge mit einem einzigen Zugang erreichbar machten. Auf diese Weise wurden insbesondere das gemeinsame Arbeiten und Lernen im virtuellen Raum realer.
 
Dadurch etablierte sich im Laufe der Zeit der Prozess der Social Collaboration in der Wirtschaftswelt und so setzen aktuell insbesondere die Werkzeug-, Fahrzeug- und Maschinenbaubranchen diese Arbeitsweise gewinnorientiert ein. Denn auf einer Arbeits- und Projektplattform liegt das Hauptaugenmerk auf der Zusammenarbeit an einem spezifischen Projekt. Auch organisationsexterne Personen können so in den Arbeitsprozess involviert werden und ermöglichen auf diese Weise einen Austausch zwischen verschiedenen Organisationen, die gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Nach Abschluss eines Projektes haben Firmen darüber hinaus die Möglichkeit die jeweilige Arbeits- und Projektplattform weiter als Social-Collaboration-Tool für neue Aufgaben zu nutzen, wodurch das eingesetzte Werkzeug einen nachhaltigen Charakter innerhalb des Unternehmens erhält.
 
Aufgrund dieser Nachhaltigkeit der Social Collaboration ist anzunehmen, dass in Zeiten der immer stärker wachsenden Bedeutung der Digitalisierung und der damit einhergehenden Vernetzung von Arbeitsstrukturen die Wirtschaftswelt weiter in soziale Technologien investieren wird, mit der Hoffnung auf Gewinnmaximierung und einer Verbesserung der Unternehmenskultur sowie -kommunikation.

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